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14. Januar 2009 3 14 /01 /Januar /2009 16:36

In der deutschen Bauwirtschaft hat die Korruption dramatische Ausmaße angenommen. Preisabsprachen und Ausschreibungsbetrügereien gehörten heute bereits zum Alltag, sagte der Korruptionsexperte und Frankfurter Oberstaatsanwalts Wolfgang Schaupensteiner bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung.

 

Als Korruption gilt jeder Missbrauch einer Vertrauensstellung zur Erlangung eines ungerechtfertigten Vorteils. Unter Korruption fällt dabei das Verhalten beider Seiten: der Person, welche ihre Vertrauensstellung missbraucht, und der Person, die dafür einen nicht gebührenden Vorteil leistet.

 

Nach Angaben des Bundeskriminalamtes kämen 45 Prozent der Täter auf dem Gebiet der Korruption aus der Bauwirtschaft. Diese Branche ist für Korruption und Manipulation besonders anfällig, da es bei der Vergabe von Bauleistungen stets um hohe Summen geht.

Ihre Spannweite reicht von kleineren Zuwendungen in Erwartung eines künftigen Vorteils bis hin zur Zahlung sehr großer Geldbeträge.

 

Mittels Schmiergeldern werden beispielsweise Insiderinformationen über die Kostenschätzungen des Bauherrn im Kreis der Mitbewerber oder die Angebote der Konkurrenz besorgt. Gekaufte Beteiligte auf der Auftraggeberseite geben zur Täuschung über den geplanten Bauumfang Scheinpositionen in Leistungsverzeichnisse ein und unterrichteten die bevorzugte Firma über das, was tatsächlich ausgeführt werden sollte.

 

Bei Vergaben von Bauleistungen können sowohl durch Korruption als auch durch fehlende Kontrollmechanismen hohe finanzielle Schäden entstehen.

Preisabsprachen und „einkalkulierte“ Schmiergelder, überhöhte Leistungsabrechnungen und Aufmassbetrug zusammengenommen, können im Einzelfall zu einer Verteuerung der Baumaßnahme von bis zu 30 % führen.

 

Im Fokus stehen dabei insbesondere Projektleiter, welche die gesamte Abwicklung eines Projekts „anvertraut“ wurde.

An interne Vorgaben oder Richtlinien, an welche sich dieser beispielsweise bei der Ausschreibung oder der Vergabe von Bauleistungen etc. halten soll, sind wenn überhaupt vorhanden, nur in unzureichendem Maße definiert.

Bereicherungen, in hohem Ausmaß, können dabei durch diesen Personenkreis die Folge sein.

 

Eine Baurevision durch MRB kann bestehende Prozesse prüfen und im Bedarfsfall Richtlinien für die Prozesse von Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen als auch „Projekt- / Bauleiterrichtlinien“ erstellen und die Arbeitsabläufe praxisnah vorgeben damit diese anschließend in Interne Kontrollsysteme implementiert werden können.

Dadurch können mögliche finanzielle Schäden erheblich minimiert werden.

 


 

Über MRB – Metzger Risikomanagement & Bauconsult : 

 

MRB – Metzger Risikomanagement & Bauconsult hat sich auf die Beratung von Unternehmen für die Abwicklung, Steuerung und Prüfung von Bauprojekte spezialisiert, mit dem Focus in den Bereichen Risikomanagement, Interne Kontrollsysteme (IKS), Baurevision und Bau-Controlling. 

Unsere Prüfungs- und Beratungsleistungen sind darauf ausgerichtet Mehrwerte zu schaffen und die Geschäftsprozesse im Immobilien- und Baumanagement und bei Baumaßnahmen zu optimieren. Dabei sind wir für unsere Kunden sowohl bundesweit als auch im Ausland tätig.  

Wir machen uns die Anliegen unserer Auftraggeber zu Eigen, übernehmen Verantwortung und helfen den Kunden, ihre Probleme einer optimalen Lösung zuzuführen. Ein Höchstmass an Einsatzbereitschaft, kurzfristige Verfügbarkeit, Kompetenz und Zuverlässigkeit sowie eine optimale Büroausstattung auf höchstem technischem Niveau garantieren eine bestmögliche Bearbeitung der Aufträge.

 
 

Kontakt:

 

MRB – Metzger Risikomanagement & Bauconsult

Dipl. Ing. (FH) Bernhard Metzger

Am Kastenacker 4 

D-82266 Inning

Fon:   +49 (0)8143 / 94494  

Fax:   +49 (0)8143 / 94495  

eMail: metzger@m-ibc.de

Internet: www.m-ibc.de

 

 

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